6. Indoorcup

15 März 2014
administrator
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6. Indoorcup

Am Samstag, den 15.03.2014, war es wieder soweit: Die MO-Dragons machten sich mit mehreren Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Dessau zum 6. Indoorcup. Gemeldet waren wir im Sportbereich in den Klassen Open, Mixed und Frauen.

Nach einer guten Stunde Autofahrt war laut Navi „das Ziel erreicht“. Ein Blick auf Navi und Adresse sowie das Gebäude, vor dem wir standen, ließ anfangs einen Fehler erhoffen. Nach einem kurzen Blick ins Halleninnere war jedoch klar, hier sind wir richtig: Wasser im Becken, Boote auf dem Wasser und bereits einige motivierte, lachende Paddler anderer Vereine im Anmarsch. Die Schwimmhalle (links) zeigte sich sowohl Außen als auch Innen in ihrem Ostcharme und zum Teil dachte man 25 Jahre zurückversetzt zu sein. Nach einem kurzen Aufenthalt in den Umkleiden, wurde der eigentliche Schauplatz betreten. Die Halle war überraschend klein, verfügte lediglich über ein 25m Becken, aber dafür einem Kinderbecken mit „Schlangenrutsche“ für unsere kleinen Schlachtenbummler.

Da sich viele Mannschaften bereits am Beckenrand in der Hallenmitte häuslich eingerichtet hatten, nahmen wir einen Platz am Büffet, der Raucherecke und dem Notausgang ein. Man muss ja sehen, wo man seine Lungenentzündung her- bzw. seine Energiereserven durch Kaffee/Kuchen oder Bockwurst im Brötchen wieder aufgefüllt bekommt. Nach einer Teambesprechung und umfangreichen Bootseinteilung konnten „die Spiele beginnen“. Neben dem Funbereich waren im Sportbereich in der Klasse Open 4 Mannschaften gemeldet, bei den Frauen 7 und den Mixes 5 und es bestand das Prinzip zweimal jeder gegen jeden (Open und Frauen) sowie einmal jeder gegen jeden bei den Mixes.

Während des ersten Rennens des MO-Dragon-Mixes ertönte am Beckenrand neben unseren Anfeuerungsrufen auch irgendwann ein rhythmischer Trillerton, der in einen gleichbleibenden Triller wechselte, gefolgt von Hampelmann-Bewegungen der Herren und Damen in den roten T-Shirts (Orga-Team). Unser Team war aber gerade dabei seine Gegner galant an den Beckenrand zu bringen. Vermutlich wollten sie ihnen den Heimweg verkürzen. Nach diesem Rennen war jedoch allen klar, dass der Triller das Ende des Rennens signalisiert. Alle weiteren Rennen des Mixed-Teams konnten ebenfalls ganz klar für die MO´s entschieden werden, so dass am Ende des Tages das Siegertreppchen der Lohn eine Urkunde und ein Pokal war.

Bei den Frauen lief es ähnlich gut. Trotz erstem Rennen, aus welchem wir als „zweiter Sieger“ hervorgingen, konnten wir nach einem Entscheidungsrennen (aufgrund Punktgleichheit) den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Zum Open-Team fange ich mit etwas positivem an … Sie konnten ihren 4. Platz aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen! Ihre Rennen waren meist zwischen dem 8. und 16. Paddelschlag entschieden, wobei sie trotz Vorwärtspaddelschlägen rückwärtsfuhren … Hmmh, ich war sicher in Physik nicht so gut, aber ich denke doch so viel verstanden zu haben, dass das nicht der richtige Lösungsweg war!?

Man könnte jetzt resümieren, woran es lag … waren es zu viele Dinge auf einmal, die die Herren beachten mussten? Augen ins Boot, konzentrieren, Kraft aufs Paddel, Takt halten, atmen und dann noch auf den Trillerpfiff vom Beckenrand achten, oder war es einfach nur die fehlende Paddelkraft der „Prosecco-Tegel-Ladies“ im Boot? Diese hatten jedenfalls in beiden Teams – ob unterstützend oder in Eigenregie – gezeigt, was in ihnen steck. Sollte nun der eine oder andere Lehrmaterial benötigen oder sich einfach nur noch einmal die Rennen in aller Ruhe ansehen wollen, so kann er dies gerne tun, denn dank unserer Kamerafrau Jenny, Frank´s Tochter, wurde alles festgehalten. Abschließend bleibt mir zum Einen noch zu sagen, dass es auch vom Beckenrand aus, ein sehr unterhaltsamer Samstag in Dessau war. Den Mädels möchte ich noch sagen: Trainiert weiterhin Eure Technik „Finger weg vom Alkohol“ (Zitat Kerstin) und es wird mir auch in Zukunft ein Fest sein, mit Euch meine Wochenenden zu verbringen.

Tanja

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